Blasenentzündung ohne Antibiotika heilen!

Die meisten kennen das, allen voran die Frauen, denn die Blasenentzündung ist ein eher weibliches Problem (Schuld ist wahrscheinlich die kurze Harnröhre der Frau, ebenso der knappe Abstand zwischen Harnröhrenausgang und After) : Häufiger Harndrang sowie Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen, Schmerzen im Unterleib sowie eine Veränderung von Aussehen und Geruch des Urins . Blase klein

Foto: Susann Kinghorn

In unserer modernen Gesellschaft greift man meist sofort zu Antibiotika. Es gibt jedoch auch sanftere Methoden ohne Nebenwirkungen, wie man eine akute Blasenentzündung loswerden kann.
Die goldenen Regeln der Bekämpfung eines Harnweginfekts sind das Warmhalten der Blasenregion, das Einnehmen von viel Flüssigkeit, die regelmäßige Entleerung der Blase und das Ruhen, das letztendlich beim Kurieren fast jeder Krankheit hilft. Alkohol, Kaffee, Zitrussäfte und stark zuckerhaltige Getränke sollten gemieden werden, da diese Getränke die Blase reizen können.
1. Um die Schmerzen zu Anfang zu lindern, nimmt man jede halbe Stunde eine Messerspitze Muskatpulver mit etwas Wasser ein. Das wirkt wie eine Bombe!
2. Man nehme ein Sitzbad aus warmem Wasser mit aufgelös-tem 50g Backsoda (Bicarbonate of Soda) und 50 g Bittersalz (Epsom Salt) darin;
3. Nehmen Sie zwei Esslöffel Zimtpulver und einen Teelöffel Honig in einem Glas lauwarmem Wasser ein! Das tötet die Bakterien ab.
4. Trinken Sie Goldrutentee. Die Goldrute hat eine harntreibende, schwach krampflösende sowie entzündungshemmende Wirkung. Die Nieren- und Blasentees bestehen meist aus einer Kombination von Goldrute, Acker-Schachtelhalm, Brennnessel und Birkenblättern;
5. Bärentraubenblätter (Arctostaphylus uva-ursi) wirken antibakteriell und helfen bei den ersten Anzeichen einer Blasenentzündung. Der Pflanzenstoff Arbutin wird hier im Körper in seine wirksame Form umgewandelt: das Hydrochinon. Es wirkt leicht desinfizierend und hemmt das Wachstum von Bakterien. Es gibt ein gutes Produkt von Solal, das in Apotheken erhältlich ist;
6. Die Kranichbeere (Cranberry) hilft auch. Die roten Früchte sind mit Preiselbeeren verwandt und schmecken ziemlich sauer. Die Beere gibt es als Saft und in Kapseln. Inhaltsstoffe von Cranberries – die Proanthocyanidine – können verhindern, dass sich Darmkeime wie E.coli in den Harnwegen vermehren.

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