Locker vom Hocker: Omaruru rockt!

Liebe Küstenleser!
Zehn Jahre Omaruru Artist Trail, das kann sich schon hören lassen. Jedenfalls war in der namibischen Künstlerstadt am vergangenen Wochenende mächtig etwas los. Besucher strömten aus allen Richtungen herbei, um sich an der kulturellen Vielfalt zu erfreuen. Es brummte in dem Ort vor lauter Vitalität. omaruru-artists-trail-sept-2016-5

 

Vor drei Jahren zog Madeleine Thiele aus Swakopmund, wo sie in Heike Gebauers Frisörsalon tätig war, nach Omaruru. Dort betreibt sie jetzt einen eigenen Frisörsalon. In ihrer Freizeit näht sie Kleider, Röcke, Taschen und allerhand andere feine Sachen, die sie hier im Innenhof des Zentral-Hotels beim Omaruru Artist Trail verkaufte. Auch stellt sie gemeinsam mit ihrer besseren Hälfte Neal Zandberg aus alten Fensterrahmen entzückende Spiegel und Bilderrahmen her.

Fotos: Susann Kinghorn

Bei der Vielfalt an künsterischem Schaffen und kulinarischem Angebot dürfte keiner enttäuscht nach Hause gegangen sein. Ob bildene Kunst, Fotografie, Schmuckherstellung, Musik- und Theatervorstellungen, Handarbeit, hauseigene Lebensmittelprodukte, Weinproben und mehr, es war ganz bestimmt für jeden etwas dabei.
Höhepunkt des großartigen Festes war wohl das Klassische Rockkonzert im Omaruru-Rivier mit einer eigens für diesen Zweck von dem südafrikanischen Rockgitarristen Mel Botes komponierten ,,River-Symphony”. Jedenfalls war das gigantische Zelt im guten, alten, leider auch sehr trockenen Omaruru-Rivier rappelvoll und die Stimmung famos.
Omaruru wurde an dem festlichen Wochenende jedenfalls ganz und gar nicht seinem Namen gerecht, der sich von Otjiherero omaere omaruro für „bitteren Quark“’ ableitet und sich auf den Grauen Stinkbusch bezieht, der im Flussbett des Omaruru anzutreffen ist. Nein, hier bekam man zum 10. Jubiläum des großen Kunstfestes nur die süße Seite des Lebensgenusses zu spüren. omaruru-artists-trail-sept-2016-2

 

 

 

 

Die trockenen Bäume in der Wilhelm-Zeraua-Hauptstraße in Omaruru bekamen Farbe und wurden mit ,,Blüten” aus abgeschnittenen Plastikflaschenverschlüssen bunt verziert.

 

 

 

 

Ich kann nicht anders als staunen über das organisatorische Vermögen und den Fleiss des Komitees, das dieses Kunst-und Kulturfest auf die Beine gestellt hat – allen voran Spannie Spangenberg, der unermüdlich am Gang war und dabei immer freundlich blieb.
Doch auch euch, Venette Fouche. Anita Dahl, Alma Steyn, Madeleine Thiele, Olga Kausch, Naomi Mc-Fadden, Tinkie Cornelissen und Anton Ebersohn ein herzliches Dankeschön für eure unbezahlbare Liebe und Mühe.

Ihre/eure
Susann Kinghorn

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