Tischtennis und mehr in der Lions-Seniorenresidenz

Swakopmund (sk) – Wer gedacht hat, dass man im Altersheim nicht mehr mobil sondern nur noch mit Rollstühlen oder Gehhilfen unterwegs ist, der hat weder am Mittwoch noch am Freitag Nachmittag mal einen Blick in den Speisesaal der Lions-Seniorenresidenz geworfen. Dort wird nämlich in vollem Schwung hinter einem kleinen, weißen Tischtennisball hergerannt. Nicht umsonst wird Tischtennis als eine der schnellsten Ballsportarten der Welt bezeichnet.
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Um die Geschwindigkeit des Schlagarmes beim Schmettern möglichst groß zu gestalten, beteiligt sich der gesamte Körper an der Bewegung. Im Schmettern ist Hans Ermann ein As. Allerdings riskiert er mit dieser herausfordernden Schlagtechnik, dass die anderen Mitspieler lauthals protestieren.

Fotos: Susann Kinghorn

 

In der Lions-Seniorenresidenz ist auch sonst mächtig etwas los.. Einmal die Woche bietet Birgit Linow Yoga an, und dann trifft sich eine Gruppe zum Bridge. Andere kommen wiederum zusammen, um sich bei Brettspielen zu erfreuen, informiert Koba Baufeldt, die hilfreiche Assistentin der Geschäftsleitung.
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Lions-Residentin Rosemarie Hansen (links) macht das Tischtennisspiel zu viert sichtlich Spaß. Gisi Wittlich scheint sich innerlich schon auf ihren bald folgenden Schlag vorzubereiten.

 

 

 

Alle drei Monate organisieren die Lions-Residenten einen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen. Dort werden die Senioren gefeiert, die in der Zeitspanne Geburtstag hatten.
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Mit einer guten Mischung aus Konzentration und Spaß wird der Ball getroffen: Gisela Schade (Iinks) und Lore Budack.

 

 

Andere Lions-Einwohner kümmern sich dagegen um den Kleider- und Bücherverkauf im Lions-Esssaal. Hin und wieder wird ein Flohmarkt für die Öffentlichkeit angeboten. Auch sonst sind die Lions alles andere als untätig. Jeden Vormittag nehmen Senioren der Küche eine Menge Arbeit ab, indem sie Gemüse für das Mittagessen schnippeln.
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Konzentriert dabei: Ingrid Winterbach

 

 

 

 

 

In der Pflegestation sieht es hingegen etwas ruhiger aus, und es wird dringend nach Menschen gesucht, die den Einwohnern dort mal etwas vorlesen oder – singen könnten, damit sie etwas Anregung bekommen.
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Der 93jährige Hermann Höpker spielt nicht nur mit Leidenschaft Tischtennis. Er ist au-ßerdem der letzte noch lebende Gründer des Lions-Klubs.

 

 

 

 

Ausflüge für die Lions-Einwohner sollen demnächst auch auf dem Programm stehen.
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Elke Epler geht den Aufschlag eher vorsichtig an, doch wenn sie dann erst am Spielen ist, gibt es kein Bremsen.

 

 

 

 

 

Übrigens ließ der neue Geschäftsleiter der Lions-Seniorenresidenz, Rema Moens, wissen, dass in der vergangenen Woche ein neuer Unterhaltungs- und Konferenzraum bei den Lions eingeweiht wurde. Der Raum kann etwa 100 Menschen aufnehmen. Außerdem gibt es dort eine voll eingerichtete Küche, einen Grillplatz, eine Bar, einen Tageslichtprojektor und vieles mehr. Die gesamte Einrichtung hat etwa N$ 500 000 gekostet.Wer daran interessiert ist, diesen Saal zu mieten, der kann sich mit den Lions unter der Telefonnummer 064-402436 in Verbindung setzen.

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